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Person am Fenster mit automatischem Sonnenschutz

Loxone · Sonnenschutz

Loxone Sonnenschutz – Automatische Jalousien und Fassadensteuerung

Automatischer Sonnenschutz auf einer Loxone-Plattform: Sonnenstandsverfolgung, Blendungsschutz, Wind- und Frostschutz, Fassadenzonen und Integration in HLK und Beleuchtung.

Kurze Antwort

Die Loxone-Sonnenschutzsteuerung fährt Jalousien und außenliegende Behänge nach Sonnenstand, Blendung, Wind und Raumnutzung, mit lokaler Logik, die die Fassade bei Netzausfall schützt. Der Sonnenschutz wird Teil der Kühl- und Tageslichtstrategie statt eines separaten Motorsystems, und jede Zone kann vom Nutzer innerhalb definierter Grenzen übersteuert werden.

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Sonnenschutz ist ein Gebäudesystem

Eine Fassade ohne Sonnenschutzsteuerung ist eine Kühllast mit Aussicht. Solarer Wärmeeintrag durch Glas treibt den Kältebedarf, Blendung führt zu Beschwerden der Nutzer, und manuelle Jalousien werden entweder nie benutzt oder den ganzen Tag unten gelassen. Automatischer Sonnenschutz verbindet die Fassade mit der thermischen und der Tageslichtstrategie. Er schützt den Raum, bevor die Sonne eintrifft, erhält nutzbares Tageslicht und gibt dem Nutzer einen lokalen Eingriff, der die Strategie nicht für die gesamte Etage aushebelt. Sonnenschutz schützt zudem Materialien und Kunstwerke vor direkter Sonne und verringert den Kontrast, der Bildschirme unlesbar macht. Das Regelziel besteht nicht darin, die Jalousien geschlossen zu halten; es besteht darin, Stunde für Stunde zu entscheiden, welche Position Komfort, Tageslicht und Kühlung gleichzeitig dient. Sonnenschutz verändert auch das Raumempfinden: Eine gesteuerte Fassade wirkt wie ein durchdachtes Gebäude, nicht wie eine dunkle Kiste.

  • Sonnenschutz als Teil der Kühl- und Tageslichtregelung
  • Zonenregelung statt einer einzigen Fassadenstellung
  • Lokaler Eingriff mit definierten Grenzen
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Zonen- und Fassadenstrategie

Ein Gebäude hat viele Sonnenschutzzonen, und jede hat eine andere Priorität. Fassadennahe Büros, Besprechungsräume, Atrien, Dachoberlichter, Hotelzimmer und außenliegende Markisen können keine gemeinsame Regel teilen. Wir definieren Zonen nach Ausrichtung, Etage, Fensterachse und Raumnutzung und geben jeder eine primäre Eingangsgröße und eine Eingriffsrichtlinie. Als typischer Planungsrahmen gilt: Eine Zone umfasst die Fenster eines Raums oder einer Fensterachsgruppe; die branchenübliche Praxis hält eine Zone klein genug, damit der Eingriff eines Nutzers nicht eine gesamte Fassade bewegt, und groß genug, damit Motoren und Antriebe nicht ohne Nutzen dupliziert werden. Ost-, Süd- und Westfassaden erhalten getrennte Solarregeln, weil die Sonne zu unterschiedlichen Zeiten und Winkeln eintrifft. Nordfassaden benötigen im Sommer möglicherweise nur Blendungsschutz, manche gar keinen. Die Zonenliste wird ebenso zur Wartungsplanung wie zur Steuerungsplanung, denn jede Motorengruppe benötigt ein Prüfintervall und einen Verantwortlichen.

  • Zonen nach Ausrichtung, Etage, Fensterachse und Raumnutzung
  • Ein Eingriff kann nicht eine gesamte Fassade bewegen
  • Getrennte Solarregeln für Ost, Süd und West
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Sonnenstandsverfolgung und Blendungsschutz

Die primäre Eingangsgröße ist die Sonne. Position, Höhenwinkel und Azimut bestimmen, wann eine Fassade Schutz benötigt und wie weit eine Jalousie fahren soll. Eine typische Sequenz senkt die Jalousien auf der exponierten Fassade ab, verstellt den Lamellenwinkel, um Tageslicht zuzulassen und direkte Sonne zu reduzieren, und gibt die Zone frei, wenn die Fassade in den Schatten wandert. Blendungsschutz ist nicht dasselbe wie Verdunkelung: Ziel ist, den Raum nutzbar zu halten, ohne mittags das Licht einzuschalten. Sollwerte werden nach Ausrichtung abgestimmt und nicht einheitlich auf das Gebäude angewendet. Oberflächentemperatur- und Strahlungssensoren können die Regel verfeinern, doch eine Solarberechnung auf Basis von Standortbreite und Fassadenazimut ist die stabile Grundlage, denn sie driftet nicht, muss nicht gereinigt werden und fällt nicht unbemerkt aus. In der Praxis stimmen wir drei Schwellen ab: wann der Schutz beginnt, wie weit geschlossen wird und wann freigegeben wird; alles Weitere ergibt sich daraus.

  • Sonnenstand nach Fassadenausrichtung
  • Lamellenwinkel für Tageslicht ohne direkte Sonne
  • Getrenntes Verhalten für Blendung und Verdunkelung
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Wind, Frost, Regen und Sicherheit

Außenliegende Behänge und Markisen haben Betriebsgrenzen. Windsensoren fahren sie ein oder heben sie an, bevor Schäden entstehen; Eis- und Frostlogik verhindert Bewegungen, die das Gewebe zerreißen oder den Motor überlasten könnten; Regensensoren schließen Dachoberlichter und fahren Gewebe ein. Diese Schutzfunktionen müssen lokal laufen und Vorrang vor der Komfortlogik haben. Wir trennen Sicherheitseingänge in der Konfiguration von Zeitprogrammeingängen, damit ein Windalarm nicht durch eine Szene oder einen Nutzerbefehl übersteuert werden kann. Stellungsrückmeldung und Laufzeitüberwachung erkennen ein Hindernis oder einen blockierten Motor, und die Zone meldet eine Störung, statt wiederholt in den Endanschlag zu fahren. Nach dem Ereignis kehrt die Zone in ihre berechnete Position zurück, statt unbegrenzt in einem sicheren Zustand zu bleiben, was auch die Fassade optisch konsistent hält. Manueller Betrieb bei Reinigung oder Wartung muss möglich sein, ohne die Sicherheitskette dauerhaft außer Kraft zu setzen.

  • Wind-, Frost- und Regenbegrenzungen übersteuern die Komfortlogik
  • Sicherheitseingänge lokal verarbeitet
  • Hindernis- und Laufzeitstörungen gemeldet
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Sonnenschutz, HLK und Beleuchtung im Zusammenspiel

Der Sonnenschutz liegt zwischen Sonne, Kühlsystem und Beleuchtung. Wenn Jalousien schließen, um den solaren Wärmeeintrag zu reduzieren, benötigt der Raum möglicherweise mehr Kunstlicht; wenn sie für Tageslicht öffnen, steigt die Kühllast. Die Regelschicht koordiniert beides: Sie hält den Sonnenschutz in einer Position, die Blendung, Tageslicht und Wärme ausgleicht, und lässt dann das Dimmen der Beleuchtung der resultierenden Beleuchtungsstärke folgen. Im Winter kann nutzbarer solarer Wärmeeintrag gezielt zugelassen werden, besonders an einer Südfassade mit hohem Sonnenstand. Im Sommer reduziert das vorzeitige Schließen der Westfassade vor der Nachmittagsspitze die Wärme, die die Kältemaschine später abführen muss. Die Strategie wird je Fassade und je Jahreszeit beschrieben, nicht als eine feste Regel, und sie wird vor der Inbetriebnahme mit den Fassaden- und HLK-Fachplanern abgestimmt. Wo Fassade und HLK-Sequenz nicht übereinstimmen, haben Sicherheits- und Bauteilgrenzen stets Vorrang, und der Konflikt wird zur Prüfung protokolliert.

  • Sonnenschutzstellung mit Beleuchtungsdimmen koordiniert
  • Saisonale Nutzung des nutzbaren solaren Wärmeeintrags
  • Strategie je Fassade statt einer Regel
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Geräteauswahl und Verdrahtungstopologie

Die Motorauswahl hängt von der Last ab: Rollos, Jalousien, Vorhänge, außenliegende Behänge und Markisen haben unterschiedliche Anforderungen an Drehmoment, Fahrweg und Einschaltdauer. Wir passen den Antrieb an die Mechanik an und prüfen, ob eine Stellungsrückmeldung verfügbar ist, denn ein zeitgesteuertes Relais ohne Rückmeldung kann keine Blockierung melden. Netzbetriebene Motoren werden über Relais oder Motorsteuerungen mit verriegelten Drehrichtungen geschaltet; 24-V- und busgesteuerte Motoren folgen ihren eigenen Verdrahtungsregeln. Leitungen werden abseits von Stromführungen verlegt, die Störungen einstreuen könnten, und jeder Motor wird an beiden Enden beschriftet. Eine Etage mit vielen Fenstern benötigt ein Schaltschranklayout, das Motoren nach Zonen gruppiert und Platz für Trennung und manuellen Betrieb während der Wartung lässt. Reserve-Motorplätze werden auf jedem Etagenschrank vorgesehen, weil der Sonnenschutz häufig nach der Nutzung des Rohbaus erweitert wird. Der Spannungsfall der Leitungen wird auf langen Wegen zu Dachanlagen geprüft.

  • Antrieb an Behängtyp und Einschaltdauer angepasst
  • Stellungsrückmeldung vor der Regelungsplanung bestätigt
  • Motorengruppen, Trennung und manueller Betrieb im Schaltschrank
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Schnittstellen, Alarme, Inbetriebnahme und Übergabe

Die Schnittstellen hängen vom Motor und vom Gebäude ab: Relaisausgänge für einfache Auf-/Zu-Motoren, KNX- oder Modbus-Aktoren für adressierbare Gruppen und potentialfreie Kontakte für Wind-, Regen- und Frostsensoren. Alarme umfassen Wind, Frost, Hindernis, Motorstörung, Kommunikationsverlust und eine Zone, die ihre befohlene Position nicht innerhalb der erwarteten Fahrzeit erreicht. Die Inbetriebnahme umfasst das Einlernen der Fahrgrenzen, die Prüfung jedes Sicherheitseingangs in der entscheidenden Richtung, den Abgleich der Solarberechnung mit der realen Fassade und die Bestätigung, dass Eingriffe ablaufen. Die Übergabe umfasst Zonenschema, Fassadenplan, Motorliste, Sicherheitsmatrix, geprüftes Backup und Schulung des Bedieners in lokalen Eingriffen und im saisonalen Zeitprogramm. Das As-built erfasst Adresse, Motor und Fenster je Ausgang – das ist der Unterschied zwischen einer wartbaren Fassade und einem rätselhaften Schaltschrank. Eine saisonale Überprüfung nach dem ersten Sommer bestätigt die Schwellen anhand tatsächlicher Beschwerden und Energietrends.

  • Relais-, KNX- oder Modbus-Steuerung je Motortyp
  • Sicherheitseingänge in Schutzrichtung geprüft
  • Zonenschema, Sicherheitsmatrix und Schulung bei der Übergabe

Sonnenschutzzonen, Prioritäten und Verhalten

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Zone oder FassadePrimäre EingangsgrößeRegelprioritätTypisches Verhalten
Büros OstfassadeSonnenstand, WindBlendung vor TageslichtFrüh absenken, bis Mittag freigeben
Büros SüdfassadeSonnenhöhe, RaumtemperaturSolarer Wärmeeintrag und BlendungLamellennachführung mit saisonalen Grenzen
Büros WestfassadeSonnenstand, WindNachmittägliche Blendung und WärmeFortschreitendes Schließen, Freigabe am Abend
Büros NordfassadeTageslicht, BlendungTageslicht mit gelegentlicher BlendungÜberwiegend offen, zeitweiliger Lamellenwinkel
Atrium und DachoberlichterSonne, Regen, WindSicherheit und WärmePositionsgrenzen, Einfahren bei Regen
BesprechungsräumeBelegung, PräsentationsmodusVerdunkelung auf AnforderungSzenenübersteuerung, Rücksetzen bei Leerstand
HotelzimmerBelegung, Privatsphäre, SonneGästekomfortPrivatstellung, morgens öffnen
AußenmarkisenWind, Regen, FrostSchutz der MechanikEinfahren bei Alarm, Rückkehr nach Quittierung
AußenjalousienSonne, Wind, LamellenrückmeldungBlendung und WindlastLamellenwinkel-Nachführung, Einfahren bei Wind
Rollos und VorhängeSonne, Belegung, PrivatsphäreRaumkomfortStellung nach Raumzustand, manueller Eingriff
Innenliegende SichtschutzjalousienBelegung, ZeitprogrammPrivatsphäre und TageslichtPrivatsphäre nachts, offen während der Reinigung
Verkehrsflächen und TreppenTageslicht, ZeitprogrammKonstantes TageslichtFeste Tagesstellung mit Eingriff
Wartung und ReinigungHandbetrieb, TrennungPersonensicherheitPosition halten, Automatik deaktivieren, danach wiederherstellen

Projektbilder

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Loxone Touch Pure Bedienelement
Touch Pure
Loxone Touch Flex Bedienelement
Bedienelement
Loxone Touch Bedienelement
Bedienung

Häufige Fragen

01Kann Loxone vorhandene Jalousiemotoren steuern?

Häufig ja, über Relaisausgänge, KNX, Modbus oder potentialfreie Kontakte, je nach Motorsteuerung. Das Audit bestätigt, welche Schnittstelle verfügbar ist und ob eine Stellungsrückmeldung existiert.

02Wie funktioniert der Windschutz?

Ein Windsensoreingang wird lokal verarbeitet, und die betroffene Zone fährt sofort ein. Die Sicherheit hat Vorrang vor Szenen und Nutzerbefehlen.

03Können Nutzer die Automatik übersteuern?

Ja, über einen lokalen Taster oder die App, innerhalb definierter Grenzen. Eingriffe laufen ab oder werden bei geänderten Bedingungen zurückgesetzt, damit eine einzelne Verstellung nicht die gesamte Fassade aus der Strategie hält.

04Reduziert Sonnenschutz die Kühllast?

Rechtzeitig geschlossener Sonnenschutz reduziert den solaren Wärmeeintrag. Der tatsächliche Effekt hängt von Fassade, Verglasung, internen Lasten und Sollwerten ab und wird über Trenddaten nachgewiesen, nicht angenommen.

05Ist eine Verdunkelung möglich?

Wo die Hardware dies unterstützt, ja. Die Verdunkelung wird als separater Besprechungs- oder Präsentationsmodus konfiguriert, getrennt vom alltäglichen Blendungsschutz.

06Wie wird die Entrauchung behandelt?

Entrauchung und Brandfallstellung verbleiben beim Personenschutzsystem. Die Plattform kann den Status überwachen, übersteuert die Brandfallsequenz jedoch nicht.

07Kann der Sonnenschutz der Sonne automatisch folgen?

Ja. Astronomische und positionsbezogene Logik wird je Fassade konfiguriert und bei der Inbetriebnahme auf die tatsächliche Ausrichtung, Hindernisse und Motorlaufwege abgestimmt.

Nächster Schritt

Bringen Sie uns das Gebäude.

Nennen Sie uns Gebäudetyp, Systeme im Leistungsumfang und das benötigte Ergebnis. Wir zeigen den kürzesten Weg zu einem funktionierenden System.